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Thursday, 19. august 2010 4 19 /08 /Aug. /2010 21:20

Ich verbrenne jedes Gefühl in mir

Will es vergessen

Will radikal sein

Und mich mit so was nicht stressen

Ich will nichts mehr fühlen

Will, dass es aufhört

Will, dass sich was ändert

Dass nichts mehr an mich rankommt

Und mich Stück für Stück zerstört

 

Will hart sein und nicht heulen

Will stark sein und trotzdem nichts bereuen

Doch es geht nicht

Eins ist zu viel

Und in mir kämpft das Weichei gegen den stolzen König

 

Ich setz alles und verlier jedes Mal

Und jedes Mal steh ich am Ende allein da, ganz allein...

 

Und wenn die Welt zusammenbricht, fängt dich keiner auf

Alles ist nur Schein, nichts hält für immer, so soll es sein

Und all der Kummer und die Pein musst du unterdrücken, so soll es sein

Und wird's dir zu viel, bist du allein...so soll es sein...

 

Die Liebe war nie mein Freund

Was hab ich gekämpft, gehofft, geträumt

Immer fühl ich zu viel, erdrück andere mit meiner Liebe

Denn Herz und Verstand führen Tag für Tag Kriege

Muss still sein, sollte lieber nichts mehr sagen

Ich liebe dich, doch das nur an guten Tagen

An schlechten bin ich das Arschloch und sollte lieber nie was sagen

 

Und auch wenn die Wörter an meiner Lippe nagen

Die Gefühle nicht aufgeben und auf mich einprasseln

Die Ängste, der Kummer, die schlechten Gedanken

Ich bleib stark, schluck alles runter

Doch jedes Mal,

Kurz bevor ich am ersticken bin und sterbe

Rufst du an und eine erneute Kerbe

Bricht in mein Herz

In letzter Sekunde stehst du da

Sagst die drei Worte

Alles so nah

Doch mein Kopf wehrt sich

Das ist nicht die Realität

Und mein Herz vergisst verdammt noch mal nicht

Ist das Loyalität

 

Und wenn die Welt zusammenbricht, fängt dich keiner auf

Alles ist nur Schein, nichts hält für immer, so soll es sein

Und all der Kummer und die Pein musst du unterdrücken, so soll es sein

Und wird's dir zu viel, bist du allein...so soll es sein...

 

Nur eins noch,

Dies ist kein Ratschlag, doch nur meine Wahrheit

Auch wenn der Schrecken ein Ende hat und du ihn sprengst

Ist das Ende ohne Schrecken doch nur der Beweis

Dass Liebe ein verdammtes Spiel mit dem Feuer ist

Ein Feuer, das jeden Tag zu ersticken erscheint

Und dennoch flackert

Ob Freund oder Feind

Du kannst es ersticken, einst lichterloh

Singst dann und tanzt, als wär alles froh

Doch es kommt wieder, immer wieder

Liebe, so soll es sein.

veröffentlicht in: Gedichte
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